Der Gründer

thinkDRESS® wurde 2025 von Peter van den Bruck gegründet

Die Idee entstand nicht aus einem Businessplan, sondern aus einer Frage:
Wie lässt sich der Gedanke der Aufklärung heute im Alltag sichtbar machen?

Kleidung erschien als ein überraschend geeignetes Medium dafür.
Sie begleitet uns täglich. Sie ist öffentlich. Und manchmal kann ein einfacher Satz oder ein Symbol mehr Fragen auslösen als ein langer Text.

thinkDRESS versteht Kleidung deshalb nicht als Mode, sondern als tragbare Denkimpulse.

Ein persönlicher Hintergrund

Im Jahr 2021 veränderte ein schwerer Sturz mein Leben grundlegend.
Seitdem lebe ich mit einer Querschnittslähmung ab dem 3. Brustwirbel.

Die erste Zeit war geprägt von Schmerz, Unsicherheit und einer tiefen Depression. Vieles, was zuvor selbstverständlich war, musste neu gedacht werden.

Mit der Zeit wurde aus dieser Erfahrung jedoch auch ein Wendepunkt.
Das Leben ließ sich nicht einfach fortsetzen wie zuvor – aber es ließ sich neu gestalten.

Diese Neuorientierung führte zu einer einfachen Einsicht:
Das Denken selbst ist eine Form von Freiheit.

Aus dieser Haltung heraus entstand die Idee zu thinkDRESS.

Philosophie als Alltagspraxis

Mein Interesse an Philosophie begleitet mich schon lange. Besonders geprägt haben mich Denker der Aufklärung sowie der Lebens- und Existenzphilosophie – etwa Kant, Schopenhauer oder Heidegger.

Was mich an der Aufklärung fasziniert, ist weniger ein bestimmtes System als eine Haltung:

  • selbst denken
  • Gewissheiten hinterfragen
  • offen bleiben für neue Perspektiven

thinkDRESS versucht, genau diese Haltung sichtbar zu machen – nicht in Form von großen Thesen, sondern in kleinen, tragbaren Denkimpulsen.

Ein Leben in Bewegung

Heute besteht mein Alltag aus vielen verschiedenen Aktivitäten:

  • Handbikefahren und körperliches Training
  • Flötenspiel
  • Rollstuhltanz
  • Schreiben und Weiterentwickeln von thinkDRESS

Diese Dinge sind Teil eines Lebens, das trotz körperlicher Einschränkungen aktiv und neugierig geblieben ist.